Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
von Home Office Athletics
Günzel & Kuczminski GbR · Koselstr. 14 · 60318 Frankfurt am Main
Stand: Januar 2026
§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für sämtliche Vertragsverhältnisse zwischen der Günzel & Kuczminski GbR, Koselstraße 14, 60318 Frankfurt am Main (nachfolgend „Anbieter“), und ihren Kunden (nachfolgend „Kunde“). Kunde im Sinne dieser AGB ist sowohl ein Unternehmen (Firmenfitness, B2B) als auch eine natürliche Person (Präventionskurse, B2C).
(2) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
(3) Für Verbraucher im Sinne des § 13 BGB gelten ergänzend die besonderen Bestimmungen dieser AGB, insbesondere zu Widerrufsrecht (§ 13) und Gerichtsstand (§ 17).
§ 2 Begriffsbestimmungen
Im Sinne dieser AGB gelten folgende Definitionen:
Firmenfitness: Digitale und/oder präsente Gesundheits- und Fitnessdienstleistungen, die der Anbieter auf Grundlage eines Einzelvertrags für die Mitarbeiter eines Unternehmens (B2B) erbringt.
Präventionskurs: Zertifizierter Gesundheitskurs gemäß § 20 SGB V, der über die Plattform Edudip an Einzelpersonen (B2C) erbracht wird.
Digitale Leistungen: Live-Online-Trainings, -Vorträge und -Workshops, die über eine digitale Plattform erbracht werden.
Präsenzleistungen: Gesundheitstage, Ergonomietage, Vor-Ort-Workshops und -Vorträge, die in den Räumlichkeiten des Kunden oder an einem vereinbarten Veranstaltungsort stattfinden.
Plattform: Die für die digitale Leistungserbringung genutzte Software, entweder die unternehmenseigene Kommunikationsplattform des Kunden (z. B. Microsoft Teams, Zoom, Google Meet) oder die vom Anbieter bereitgestellte Plattform Edudip.
§ 3 Vertragsgegenstand
(1) Der Anbieter erbringt Gesundheits- und Fitnessdienstleistungen in digitaler und/oder präsenter Form. Das Leistungsspektrum umfasst insbesondere:
a) Digitale Live-Trainings (z. B. Ganzkörpertraining, Funktionales Training, Mobility, Rückengesundheit, Yoga, Stretching, Achtsamkeit, Meditation, Beckenboden und weitere Formate),
b) Trainingssteuerung und individuelle Betreuung,
c) Therapeutische Sprechstunden,
d) Performance-Protokolle und Trainingsauswertungen,
e) Ernährungspläne,
f) Vorträge und Workshops (digital und/oder vor Ort),
g) Gesundheitstage und Ergonomietage (Präsenzveranstaltungen),
h) Präventionskurse gemäß § 20 SGB V.
(2) Art, Umfang und Konditionen der Leistungen ergeben sich aus dem jeweiligen Einzelvertrag, der Buchungsbestätigung oder dem gewählten Leistungspaket.
(3) Die digitalen Leistungen werden je nach Vereinbarung über die Plattform des Kunden oder über die vom Anbieter bereitgestellte Plattform Edudip erbracht. Die vereinbarte Plattform wird im Einzelvertrag festgelegt.
(4) Sämtliche Trainings- und Coaching-Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Gesundheitsförderung und Prävention. Sie ersetzen keine medizinische, therapeutische oder psychologische Beratung, Diagnose oder Behandlung.
§ 4 Vertragsschluss
I. Firmenkunden (B2B)
(1) Ein Vertrag mit Firmenkunden kommt durch Unterzeichnung eines Einzelvertrags oder durch schriftliche Bestätigung (auch per E-Mail) einer Buchung seitens des Anbieters zustande.
(2) Angebote des Anbieters sind freibleibend und unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich gekennzeichnet sind.
II. Präventionskurse (B2C)
(3) Ein Vertrag über Präventionskurse kommt mit Abschluss des Buchungs- und Zahlungsvorgangs über die Plattform Edudip zustande.
(4) Der Teilnehmende erhält nach erfolgreicher Buchung eine Bestätigung mit Zugangsdaten und Kursinformationen per E-Mail.
§ 5 Vertragslaufzeit und Kündigung
I. Firmenkunden (B2B)
(1) Sofern im Einzelvertrag nicht anders vereinbart, läuft der Vertrag auf unbestimmte Zeit mit monatlicher Abrechnungsperiode.
(2) Der Vertrag kann von jeder Partei mit einer Frist von zwei (2) Wochen zum Ende eines Kalendermonats ordentlich gekündigt werden. Die Kündigung bedarf der Textform (z. B. E-Mail).
(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund (§ 314 BGB) bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn der Kunde mit der Zahlung von mindestens zwei (2) Monatsbeträgen in Verzug ist.
II. Präventionskurse (B2C)
(4) Präventionskurse haben eine feste Laufzeit, die sich nach der Anzahl der Kurseinheiten richtet. Der Vertrag endet automatisch mit Abschluss der letzten Kurseinheit.
(5) Eine vorzeitige ordentliche Kündigung ist ausgeschlossen. Das Widerrufsrecht gemäß § 13 dieser AGB bleibt unberührt.
§ 6 Leistungen des Anbieters
I. Firmenfitness
(1) Die Leistungen werden live online von qualifizierten Trainern, Therapeuten oder Referenten durchgeführt. Der konkrete Leistungsumfang richtet sich nach dem vom Kunden gewählten Paket (S – Essential, M – Pro, L – Expert) sowie ggf. individuell vereinbarten Zusatzleistungen.
(2) Der Anbieter ist berechtigt, für die Leistungserbringung qualifizierte Dritte (z. B. freiberufliche Trainer) einzusetzen.
(3) Eine Aufzeichnung der digitalen Trainings findet nicht statt.
(4) Die genaue zeitliche Planung der Leistungen erfolgt in Abstimmung mit dem Kunden. Der Anbieter ist bemüht, vereinbarte Termine einzuhalten; eine Gewähr für die Verfügbarkeit bestimmter Trainer besteht nicht.
II. Präventionskurse (§ 20 SGB V)
(5) Der Präventionskurs wird live von einer qualifizierten Kursleitung gemäß den Vorgaben des Leitfadens Prävention des GKV-Spitzenverbandes durchgeführt.
(6) Die Kursleitung leitet die Teilnehmenden aktiv über Kamera und Mikrofon an und gibt individuelles Feedback über Chat und direkte Ansprache.
(7) Die Teilnehmenden erhalten digitale Unterlagen (Handouts, Selbstreflexionsbogen, weiterführende Informationen).
III. Präsenzleistungen
(8) Gesundheitstage, Ergonomietage sowie Vor-Ort-Workshops und -Vorträge werden an einem zwischen den Parteien vereinbarten Ort durchgeführt. Der Kunde stellt geeignete Räumlichkeiten und Ausstattung zur Verfügung.
§ 7 Vergütung und Zahlungsbedingungen
I. Firmenkunden (B2B)
(1) Die Vergütung richtet sich nach dem gewählten Paket und den ggf. individuell vereinbarten Zusatzleistungen gemäß Einzelvertrag. Alle Preise verstehen sich als Nettopreise zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
(2) Die Abrechnung erfolgt monatlich im Voraus per Rechnung. Die Zahlungsfrist beträgt vierzehn (14) Tage ab Rechnungsdatum.
(3) Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz (§ 288 Abs. 2 BGB) zu berechnen. Die Geltendmachung eines weiteren Verzugsschadens bleibt vorbehalten.
(4) Kosten für Präsenzleistungen (insbesondere Reise-, Übernachtungs- und Materialkosten) können zusätzlich anfallen und werden vor Leistungserbringung gesondert vereinbart.
II. Preisanpassungen (Firmenkunden)
(5) Der Anbieter ist berechtigt, die vereinbarten Preise anzupassen, sofern sich die der Preiskalkulation zugrunde liegenden Kosten (insbesondere Personal-, Plattform- oder Sachkosten) wesentlich verändern oder Aktionspreise auslaufen. Eine Preisanpassung ist nur in dem Umfang zulässig, in dem sich die Kostensteigerung auf den konkreten Leistungsumfang auswirkt oder die Differenz vom Aktionspreis zum regulären Preis.
(6) Der Kunde wird über jede Preisanpassung mindestens drei (3) Monate im Voraus in Textform (z. B. per E-Mail) informiert. Der Anbieter wird die Gründe für die Preisanpassung erläutern.
(7) Ab dem Zeitpunkt der Mitteilung läuft der Vertrag drei (3) Monate zum bisherigen Preis weiter. Nach Ablauf dieser Frist gilt der neue Preis, sofern der Kunde nicht zuvor gekündigt hat. Kündigt der Kunde aufgrund der Preisanpassung, endet der Vertrag entweder zum Ablauf der 3-Monats-Frist zum bisherigen Preis oder zum regulären Ende nach der 2 wöchigen Kündigungsfrist.
III. Präventionskurse (B2C)
(8) Die Kursgebühr wird im jeweiligen Kursangebot auf Edudip ausgewiesen und ist vor Kursbeginn in voller Höhe zu entrichten. Alle Preise für Verbraucher verstehen sich als Bruttopreise inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer.
(9) Im Preis enthalten sind die Teilnahme an allen Kurseinheiten sowie die digitalen Teilnehmerunterlagen. Eine Buchung einzelner Kurseinheiten oder Teilzahlungen ist nicht möglich.
§ 8 Teilnahmevoraussetzungen und gesundheitliche Hinweise
(1) Voraussetzung für die Teilnahme an sämtlichen Angeboten des Anbieters ist ein guter allgemeiner Gesundheitszustand. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Verantwortung.
(2) Personen mit akuten oder chronischen Erkrankungen (insbesondere Herz-Kreislauf-Erkrankungen, akute Bandscheibenprobleme, schwere Gelenkerkrankungen), akuten Schmerzzuständen oder sonstigen gesundheitlichen Einschränkungen sind verpflichtet, vor der Teilnahme ärztlichen Rat einzuholen.
(3) Mit der Anmeldung bzw. Teilnahme bestätigt der Teilnehmende, dass keine der vorgenannten Kontraindikationen vorliegen bzw. eine ärztliche Freigabe eingeholt wurde.
(4) Bei Firmenkunden stellt der Kunde sicher, dass die Teilnehmer über die gesundheitlichen Voraussetzungen und Eigenverantwortlichkeit informiert werden.
(5) Teilnehmer sind nicht verpflichtet, ihre Kamera einzuschalten. Es wird jedoch empfohlen, die Kamera während des Trainings zu aktivieren, da nur so eine korrekte Ausführung durch den Trainer überprüft und ggf. korrigiert werden kann.
(6) Bei Firmenkunden stellt der Kunde die technischen Voraussetzungen sicher (stabile Internetverbindung, kompatible Endgeräte, Zugang zur vereinbarten Plattform).
§ 9 Stornierung und Absage
I. Firmenkunden – reguläre Trainings
(1) Reguläre Trainingseinheiten, die im Rahmen des monatlichen Pakets erbracht werden, können bis spätestens 48 Stunden vor dem geplanten Termin kostenfrei verschoben werden. Bei späterer Absage gilt die Einheit als erbracht.
II. Firmenkunden – Einzelleistungen (Vorträge, Workshops digital)
(2) Vom Kunden gesondert gebuchte digitale Einzelsessions (z. B. Vorträge, Workshops) können bis spätestens 48 Stunden vor dem geplanten Termin kostenfrei verschoben oder storniert werden.
(3) Bei Absage innerhalb von 48 Stunden vor dem Termin wird eine Ausfallpauschale in Höhe von 50 % der vereinbarten Vergütung fällig. Bei unentschuldigtem Nichterscheinen oder Absage nach Beginn des Termins werden 100 % berechnet.
III. Firmenkunden – Präsenzleistungen (Gesundheitstage, Ergonomietage, Vor-Ort-Termine)
(4) Präsenzleistungen können bis spätestens vierzehn (14) Tage vor dem geplanten Termin kostenfrei verschoben oder storniert werden.
(5) Bei Stornierung zwischen 14 und 7 Tagen vor dem Termin werden 50 % der vereinbarten Vergütung fällig. Bei Stornierung innerhalb von 7 Tagen vor dem Termin oder bei Nichterscheinen werden 100 % fällig. Bereits entstandene Reise- und Materialkosten sind in jedem Fall vom Kunden zu tragen.
IV. Präventionskurse (B2C)
(6) Stornierungen durch den Teilnehmenden sind bis 14 Tage vor Kursbeginn kostenfrei möglich. Bei Stornierung bis 7 Tage vor Kursbeginn werden 50 % der Kursgebühr fällig; danach 100 %.
(7) Eine Umbuchung auf einen anderen Kurstermin ist bis 7 Tage vor Kursbeginn kostenfrei möglich, sofern freie Plätze verfügbar sind.
V. Absage durch den Anbieter
(8) Der Anbieter behält sich das Recht vor, Trainings, Kurse oder Veranstaltungen aus wichtigem Grund (z. B. Erkrankung des Trainers, technischer Ausfall, höhere Gewalt) abzusagen. In diesem Fall wird ein Ersatztermin angeboten oder die bereits geleistete Zahlung anteilig erstattet.
§ 10 Teilnahmebescheinigung und Kostenerstattung (Präventionskurse)
(1) Eine Teilnahmebescheinigung gemäß § 20 SGB V wird ausgestellt, wenn mindestens 80 % der Kurseinheiten besucht wurden.
(2) Die Bescheinigung kann bei der jeweiligen gesetzlichen Krankenkasse zur anteiligen Kostenerstattung eingereicht werden. Die Höhe der Erstattung liegt im Ermessen der Krankenkasse; der Anbieter übernimmt keine Gewähr für eine Erstattung.
§ 11 Haftung
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer fahrlässigen oder vorsätzlichen Pflichtverletzung des Anbieters, seiner gesetzlichen Vertreter oder seiner Erfüllungsgehilfen beruhen.
(2) Der Anbieter haftet ferner unbeschränkt für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit des Anbieters, seiner gesetzlichen Vertreter oder seiner Erfüllungsgehilfen beruhen.
(3) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) haftet der Anbieter der Höhe nach begrenzt auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
(4) Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
(5) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht für Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz sowie bei Übernahme einer Garantie.
(6) Der Anbieter haftet nicht für Verletzungen oder gesundheitliche Schäden, die auf unsachgemäße Übungsausführung, mangelnde Selbsteinschätzung, unzureichende medizinische Abklärung oder das Verschweigen relevanter Vorerkrankungen durch den Teilnehmenden zurückzuführen sind.
(7) Teilnehmende, die ihre Kamera deaktivieren, verzichten auf die Möglichkeit individueller Korrekturen durch den Trainer. Eine Haftung des Anbieters für Schäden, die durch fehlende Sichtbarkeit und daraus resultierende falsche Ausführungen entstehen, ist – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen.
(8) Der Anbieter übernimmt keine Haftung für technische Störungen, Ausfälle oder Verbindungsprobleme, die nicht in seinem Verantwortungsbereich liegen (insbesondere Störungen der kundenseitigen Plattform oder Internetverbindung).
(9) Im Falle höherer Gewalt (insbesondere Naturkatastrophen, Pandemien, behördliche Anordnungen, Serverausfälle bei Drittanbietern) ist der Anbieter von der Leistungspflicht befreit, solange und soweit die Leistungserbringung unmöglich oder unzumutbar ist.
(10) Bei Firmenkunden liegt die Verantwortung für die Arbeitsumgebung, deren Sicherheit und die Eignung der für Präsenzveranstaltungen bereitgestellten Räumlichkeiten beim Kunden.
§ 12 Datenschutz
(1) Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten ausschließlich zur Durchführung der vereinbarten Leistungen und im Rahmen der geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen, insbesondere der DSGVO und des BDSG.
(2) Es werden keine Video- oder Tonaufzeichnungen angefertigt.
(3) Digitale Leistungen werden je nach Vereinbarung über die Plattform des Kunden oder über die vom Anbieter bereitgestellte Plattform Edudip erbracht. Edudip erfüllt die Anforderungen der DSGVO und ist nach ISO/IEC 27001 zertifiziert (Serverstandort Deutschland/EU).
(4) Wird die digitale Kommunikationsplattform durch den Kunden bereitgestellt und verwaltet, liegt die datenschutzrechtliche Verantwortung für die Plattform und die dort verarbeiteten Daten beim Kunden.
(5) Näheres regelt die Datenschutzrichtlinie von Home Office Athletics, die unter homeoffice-athletics.de abrufbar ist.
§ 13 Widerrufsrecht für Verbraucher
Widerrufsbelehrung
Widerrufsrecht
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Günzel & Kuczminski GbR, Koselstraße 14, 60318 Frankfurt am Main, E-Mail: info@homeoffice-athletics.de, Telefon: +49 176 81232846) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.
Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen sollen, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.
Vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts
Das Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn der Anbieter die Dienstleistung vollständig erbracht hat und mit der Ausführung der Dienstleistung erst begonnen hat, nachdem der Verbraucher dazu seine ausdrückliche Zustimmung gegeben und gleichzeitig seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er sein Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung verliert (§ 356 Abs. 4 BGB).
Das Widerrufsrecht gilt nur für Verbraucher im Sinne des § 13 BGB. Firmenkunden (B2B) steht kein gesetzliches Widerrufsrecht zu.
§ 14 Urheberrecht und Nutzungsrechte
(1) Sämtliche vom Anbieter bereitgestellten Inhalte – insbesondere Trainingskonzepte, Kursunterlagen, Handouts, Präsentationen, Ernährungspläne, Videos und sonstige Materialien – sind urheberrechtlich geschützt und verbleiben im Eigentum des Anbieters.
(2) Der Kunde erhält ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für die Dauer des Vertrags, beschränkt auf die internen Zwecke des Kunden.
(3) Eine Weitergabe, Vervielfältigung, Veröffentlichung oder kommerzielle Nutzung der Inhalte ohne vorherige schriftliche Genehmigung des Anbieters ist untersagt.
§ 15 Vertraulichkeit
(1) Beide Parteien verpflichten sich, über sämtliche im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordenen geschäftlichen oder persönlichen Angelegenheiten der jeweils anderen Partei Stillschweigen zu bewahren. Diese Verpflichtung gilt auch über die Beendigung des Vertrags hinaus.
(2) Ausgenommen hiervon sind Informationen, die öffentlich zugänglich sind, dem Empfänger bereits bekannt waren oder aufgrund gesetzlicher Verpflichtung offengelegt werden müssen.
§ 16 Streitbeilegung
(1) Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr.
(2) Der Anbieter ist weder verpflichtet noch bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle im Sinne des Verbraucherstreitbeilegungsgesetzes (VSBG) teilzunehmen.
§ 17 Schlussbestimmungen
(1) Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Textform.
(2) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
(3) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis Frankfurt am Main.
(4) Gegenüber Verbrauchern gilt der gesetzliche Gerichtsstand gemäß §§ 12, 13 ZPO.
(5) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hierdurch nicht berührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt diejenige wirksame Regelung als vereinbart, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt. Gleiches gilt für etwaige Regelungslücken.
(6) Die Vertragssprache ist Deutsch.
